Erbschaftsrecht

Jeder von uns hinterlässt etwas auf dieser Welt, sobald wir von ihr gehen. Im Gesetz ist oft von Erbschaft und Nachlass die Rede. Mit Erbschaft bezeichnat man die Rechtsstellung des Erben, als Nachlass das übergegangene Vermögen. Der Nachlass umfasst alle vererblichen Güter und Rechtspositionen.

Das Erbschaftsrecht regelt daher nach dem Ableben des sogenannten Erblassers den Übergang dessen Vermögens, dem Nachlass, auf eine oder mehrere Personen. Dank des Erbrechts ist es überhaupt möglich, noch zu Lebzeiten Verfügungen (Testament oder Erbvertrag) bezüglich des persönlichen Eigentums zu verfassen und so seinen letzten Willen auch nach dem eigenen Tod durchzusetzen. Das deutsche Erbschaftsrecht ist im Grundgesetz verankert, sodass es hierbei keinerlei Einschränkungen gibt. Selbst wenn der Erblasser kein Testament hinterlassen und somit keine Vorkehrungen für seinen Tod getroffen hat, tritt das Erbrecht in Kraft, schließlich werden hierin sämtliche Übergänge des Eigentums und anderer veräußerbarer Rechte des Verstorbenen geregelt.Existiert kein Testament, ist das offizielle Erbschaftsrecht von enormer Bedeutung, da es in einem solchen Fall die gesamte Auseinandersetzung des Erbes regelt. So legen die Paragraphen §1924 bis §1929 des Bürgerlichen Gesetzbuches die gesetzliche Erbfolge fest. Hierbei werden die gesetzlichen Erben, je nach der Art der Blutsverwandtschaft, in die Ordnungen eins bis fünf unterteilt. Bei den gesetzlichen Erben der ersten Ordnung handelt es sich beispielsweise um die Kinder des Erblassers, die bei der Verteilung des Nachlasses folglich an erster Stelle stehen.

Damit das alles funktioniert, ist das Gesetz im Grundgesetzbuch verankert. Dadurch kann es zu keinen rechtlichen Einschränkungen kommen und flexible Spielräume gibt es damit ebenso keine.

Darüber hinaus legt das Erbschaftsrecht fest, ob ein Erbe überhaupt gültig und damit erbwürdig ist. So gilt zum Beispiel jemand als erbunwürdig, der den Tod des Erblassers mit Absicht zu verschulden hat. Das tritt auch dann in Kraft, wenn derjenige explizit im Testament erwähnt wurde.

Falls es keinen Erben der ersten Ordnung gibt, wird der Nachlass unter den Erben der nächsthöheren Ordnung aufgeteilt. Auf diese Weise wird fortgefahren bis zumindest ein gesetzlicher Erbe ermittelt wurde oder festgestellt wird, dass der Erblasser keinen gesetzlichen Erben hinterlassen hat.

Folglich bleiben nicht blutsverwandte Hinterbliebene, wie beispielsweise ein nicht ehelicher Partner oder enge Freunde, bei der Verteilung des Nachlasses vollkommen unberücksichtigt, es sei denn, es existiert ein Testament. Ist dies der Fall, schafft das Erbschaftsrecht lediglich die Rahmenbedingungen, um eine korrekte Auseinandersetzung des Erbes gewährleisten zu können.

Im Erbrecht ist aber nicht nur die Aufteilung des Nachlasses geregelt, denn neben der gesetzlichen Erbfolge befasst sich dieser Teil des deutschen Grundgesetzes ebenfalls mit dem ordnungsgemäßen Ablauf aller Erbangelegenheiten. So obliegt unter anderem auch die Testamentseröffnung dem zuständigen Nachlassgericht, ebenso wie die Ausstellung eines offiziellen Erbscheins, der als amtliches Zeugnis dient. Zudem legt das Erbschaftsgesetz ebenfalls fest, ob ein Erbe erbunwürdig ist. Wer also beispielsweise den Tod des Erblassers verschuldet hat, ist trotz seiner etwaigen Pflichtteilsberechtigung oder testamentarischen Erwähnung des Erbes unwürdig und erhält daher nichts vom Nachlass des Verstorbenen.

Erbschaftsrecht

Jeder von uns hinterlässt etwas auf dieser Welt, sobald wir von ihr gehen. Dies wird als Nachlass bezeichnet und kann entweder digital oder physikalische Form haben. Natürlich hinterlassen wir auch eine Lücke unter unseren Liebsten und schenken Ihnen Erinnerungen an eine schöne, gemeinsame Zeit.

Das Erbschaftsrecht regelt nach dem Ableben des sogenannten Erblassers den Übergang dessen Vermögens, dem Nachlass, auf eine oder mehrere Personen. Dank des Erbrechts ist es überhaupt möglich, noch zu Lebzeiten Verfügungen (Testament oder Erbvertrag) bezüglich des persönlichen Eigentums zu verfassen und so seinen letzten Willen auch nach dem eigenen Tod durchzusetzen. Das deutsche Erbschaftsrecht ist im Grundgesetz verankert, sodass es hierbei keinerlei Einschränkungen gibt. Selbst wenn der Erblasser kein Testament hinterlassen und somit keine Vorkehrungen für seinen Tod getroffen hat, tritt das Erbrecht in Kraft, schließlich werden hierin sämtliche Übergänge des Eigentums und anderer veräußerbarer Rechte des Verstorbenen geregelt.Existiert kein Testament, ist das offizielle Erbschaftsrecht von enormer Bedeutung, da es in einem solchen Fall die gesamte Auseinandersetzung des Erbes regelt. So legen die Paragraphen §1924 bis §1929 des Bürgerlichen Gesetzbuches die gesetzliche Erbfolge fest. Hierbei werden die gesetzlichen Erben, je nach der Art der Blutsverwandtschaft, in die Ordnungen eins bis fünf unterteilt. Bei den gesetzlichen Erben der ersten Ordnung handelt es sich beispielsweise um die Kinder des Erblassers, die bei der Verteilung des Nachlasses folglich an erster Stelle stehen.

Damit das alles funktioniert, ist das Gesetz im Grundgesetzbuch verankert. Dadurch kann es zu keinen rechtlichen Einschränkungen kommen und flexible Spielräume gibt es damit ebenso keine.

Darüber hinaus legt das Erbschaftsrecht fest, ob ein Erbe überhaupt gültig und damit erbwürdig ist. So gilt zum Beispiel jemand als erbunwürdig, der den Tod des Erblassers mit Absicht zu verschulden hat. Das tritt auch dann in Kraft, wenn derjenige explizit im Testament erwähnt wurde.

Falls es keinen Erben der ersten Ordnung gibt, wird der Nachlass unter den Erben der nächsthöheren Ordnung aufgeteilt. Auf diese Weise wird fortgefahren bis zumindest ein gesetzlicher Erbe ermittelt wurde oder festgestellt wird, dass der Erblasser keinen gesetzlichen Erben hinterlassen hat.

Folglich bleiben nicht blutsverwandte Hinterbliebene, wie beispielsweise ein nicht ehelicher Partner oder enge Freunde, bei der Verteilung des Nachlasses vollkommen unberücksichtigt, es sei denn, es existiert ein Testament. Ist dies der Fall, schafft das Erbschaftsrecht lediglich die Rahmenbedingungen, um eine korrekte Auseinandersetzung des Erbes gewährleisten zu können.

Im Erbrecht ist aber nicht nur die Aufteilung des Nachlasses geregelt, denn neben der gesetzlichen Erbfolge befasst sich dieser Teil des deutschen Grundgesetzes ebenfalls mit dem ordnungsgemäßen Ablauf aller Erbangelegenheiten. So obliegt unter anderem auch die Testamentseröffnung dem zuständigen Nachlassgericht, ebenso wie die Ausstellung eines offiziellen Erbscheins, der als amtliches Zeugnis dient. Zudem legt das Erbschaftsgesetz ebenfalls fest, ob ein Erbe erbunwürdig ist. Wer also beispielsweise den Tod des Erblassers verschuldet hat, ist trotz seiner etwaigen Pflichtteilsberechtigung oder testamentarischen Erwähnung des Erbes unwürdig und erhält daher nichts vom Nachlass des Verstorbenen.